Schmutzige Politik
in Österreich
Portrait von Ernst Strasser

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Im Jänner 2013 bekam Strasser vier Jahre Freiheitsstrafe. Wegen eines Rechtsfehlers wurde dieses Urteil aufgehoben. Der Prozess wurde wiederholt. Resultat: Strasser bekam dreieinhalb Jahre Freiheitsstrafe. Diese Sanktion milderte der fünfköpfige Höchstrichter-Senat unter Vorsitz von OGH-Präsident Eckart Ratz nun um ein halbes Jahr. Bleiben also drei Jahre Gefängnis – weil der 58-jährige, in Oberösterreich geborene Ex-Politiker für die Einflussnahme auf EU-Richtlinien (zum Beispiel ging es um Vorschriften für die Rücknahme von Elektroschrott durch den Einzelhandel) 100.000 Euro Honorar pro Jahr forderte. Und zwar von vermeintlichen englischen Lobbyisten, die in Wahrheit verdeckt arbeitende Journalisten waren.

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Quelle: diepresse.com